Neue Ausstellungen in Wien im Winter 2026

Moderne Kunstausstellung mit farbenfrohen Gemälden, Pop Art und Besuchern in einem hellen Museumsraum

Neue Perspektiven, große Namen und zeitgenössische Positionen

 

Franz West: Die Revolution der Skulptur

Seit dem 6. November 2026 zeigt die ALBERTINA MODERN eine große Retrospektive zu Franz West. Die Ausstellung Franz West: Die Revolution der Skulptur läuft bis zum 29. März 2027 und widmet sich einem Künstler, der die Grenzen zwischen Kunstwerk und Publikum immer wieder auflöste. Bekannt wurde Franz West unter anderem durch seine sogenannten Passstücke. Diese Objekte waren nicht nur zum Betrachten gedacht, sondern konnten getragen, gehalten und unmittelbar erfahren werden. Die Ausstellung zeigt, wie West Skulptur aus der klassischen Präsentation auf dem Sockel löste und zu etwas Interaktivem machte. Die Retrospektive zählt zu den wichtigsten neuen Ausstellungen in Wien 2026 und ist besonders interessant für Gäste, die sich für österreichische Gegenwartskunst und Skulptur interessieren.

Franz West: Die Revolution der Skulptur 

Ausstellung in der ALBERTINA MODERN in Wien mit abstrakten Gemälden, Skulpturen und Besuchern in einem hellen Museumsraum

 

Her Story: Künstlerinnen der ALBERTINA

Die Ausstellung Her Story: Künstlerinnen der ALBERTINA ist seit dem 30. Oktober 2026 zu sehen und läuft bis zum 14. Februar 2027. Erstmals widmet die ALBERTINA den Künstlerinnen ihrer eigenen Sammlung eine umfassende epochenübergreifende Präsentation. Zu sehen sind Werke aus fünf Jahrhunderten. Die Auswahl reicht von frühen Kupferstecherinnen und Verlegerinnen bis zu Künstlerinnen der Moderne und feministischen Positionen der 1970er Jahre. Vertreten sind unter anderem Angelika Kauffmann, Berthe Morisot, Käthe Kollwitz, Sonia Delaunay, Louise Bourgeois, Maria Lassnig und VALIE EXPORT. Für Besucherinnen und Besucher, die Kunst in Wien im Winter 2026 entdecken möchten, bietet die Ausstellung einen neuen Blick auf bekannte kunsthistorische Entwicklungen und auf Positionen, die lange weniger sichtbar waren.

Her Story: Künstlerinnen der ALBERTINA 

Gemälde von Emilie Mediz Pelikan mit weißem Pferd in einer weiten Wiesenlandschaft bei gedämpftem Sonnenlicht

 

Feminist Futures Forever im Belvedere 21

Seit dem 5. November 2026 zeigt das Belvedere 21 die Ausstellung Feminist Futures Forever, die bis zum 8. März 2027 läuft. Im Mittelpunkt stehen internationale und generationsübergreifende feministische Positionen. Ausgangspunkt ist die Ausstellung Kunst mit Eigen Sinn, die bereits 1985 am heutigen Standort des Belvedere 21 stattfand. Die neue Präsentation verbindet historische und aktuelle Arbeiten und beschäftigt sich unter anderem mit gesellschaftlicher Teilhabe, Geschlecht, Körper, Arbeit, Erinnerung und möglichen Zukunftsentwürfen. Zu den vertretenen Künstlerinnen und Künstlern gehören unter anderem Marina Abramović, VALIE EXPORT, Maria Lassnig, Cindy Sherman und Yoko Ono. Gerade für einen Kulturtrip nach Wien im Winter 2026 ist das Belvedere 21 eine interessante Adresse für zeitgenössische Kunst und aktuelle gesellschaftliche Fragestellungen.

Feminist Futures Forever  

Kunstausstellung im Belvedere in Wien mit abstrakten Gemälden, farbigen Wänden und modern gestalteten Ausstellungsräumen

 

Neue Sachlichkeit: Fotografie der 1920er und 1930er Jahre

Ab dem 13. November 2026 widmet sich das Leopold Museum mit Neu. Sachlich. Fotografie der 1920er und 1930er Jahre einer wichtigen Phase der europäischen Fotografie. Die Ausstellung läuft bis zum 28. Februar 2027 und zeigt mehr als hundert fotografische Positionen aus Deutschland und Österreich. Im Mittelpunkt steht eine neue, direkte Bildsprache, die nach dem Ersten Weltkrieg entstand. Statt romantischer Inszenierungen rückten Alltag, Architektur, Menschen, Industrie und technische Entwicklungen in den Fokus. Zu sehen sind unter anderem Arbeiten von August Sander, Albert Renger Patzsch, Ellen Auerbach, Trude Fleischmann, Grete Kolliner und Rudolf Koppitz. Die Ausstellung verbindet Fotografie mit der gesellschaftlichen Entwicklung der Zwischenkriegszeit und ergänzt damit die bekannten Schwerpunkte des Leopold Museums rund um Wien 1900 und die Moderne um eine weitere Perspektive.

New. Objective. Photography of the 1920s and 30s  

Historisches Schwarzweißporträt einer Frau mit Kurzhaarfrisur und Zigarette aus der Fotografie der 1920er und 1930er Jahre im Leopold Museum Wien

 

Tiffany Sia: Overt Listening

Am 13. November 2026 eröffnet in der Kunsthalle Wien im MuseumsQuartier die Ausstellung Tiffany Sia: Overt Listening. Sie läuft bis zum 24. Januar 2027 und ist die erste institutionelle Einzelausstellung der in Hongkong geborenen Künstlerin in Österreich. Im Zentrum steht ein neuer Film über die Kinmen Inseln vor der Küste Taiwans. Sia untersucht darin, wie politische Konflikte, Geschichte und Erinnerung in Landschaften, Infrastrukturen, Medien und Kommunikationssystemen weiterwirken. Die Filmaufnahmen werden durch Videoarbeiten und räumliche Installationen ergänzt. Damit gehört Overt Listening zu den neuen Ausstellungen in Wien im Winter 2026, die zeitgenössische Kunst unmittelbar mit politischen und gesellschaftlichen Themen verbinden.

Tiffany Sia: Overt Listening   

Ruhige Küstenlandschaft mit geschwungenem Sandstrand, bewaldeten Hügeln und sanften Wellen

 

Civa 2026: postacceleration

Eine weitere aktuelle Ausstellung im Belvedere 21 beginnt am 13. November 2026. Unter dem Titel Civa 2026: postacceleration beschäftigt sich Contemporary Immersive Virtual Art mit dem Zusammenspiel von Technologie, digitalen Räumen und gegenwärtigen Lebenswelten. Die Ausstellung läuft bis zum 7. März 2027. Im Mittelpunkt stehen Fragen rund um Geschwindigkeit und Gleichzeitigkeit in einer Zeit, in der permanente Beschleunigung längst zum Alltag gehört. Gezeigt werden Arbeiten von Eyez Li, Nolan Oswald Dennis, Kyriaki Goni, Silke Grabinger und Letta Shtohryn. Ergänzt wird die Ausstellung durch Gespräche, Filme und Live Performances. Wer bei Ausstellungen in Wien 2026 bewusst nach digitaler Kunst und neuen Medien sucht, findet hier eine Alternative zu klassischen Museumsformaten.

Civa 2026: postacceleration    

Kunstausstellung im Belvedere in Wien mit modernen Skulpturen, abstrakten Kunstwerken, Wandteppich und Glasvitrinen

 

Magali Reus: Tenant

Am 27. November 2026 startet in der Kunsthalle Wien im MuseumsQuartier die Ausstellung Magali Reus: Tenant, die bis zum 2. Mai 2027 zu sehen ist. Es ist die erste Einzelausstellung der niederländischen Künstlerin in Österreich. Reus verbindet in ihren Skulpturen handwerkliche Techniken wie Gießen, Schmieden, Flechten und Stickerei mit industriellen Verfahren wie Laserschnitt und 3D Druck. Für ihre Wiener Ausstellung greift sie auch Details aus dem Stadtbild auf, darunter Straßenmöbel, Beschilderungen und architektonische Elemente verschiedener Epochen. Gerade dadurch erhält die Ausstellung einen direkten Bezug zu Wien und erweitert das Kunstprogramm in Wien im Winter 2026 um eine Position zwischen Skulptur, Design und Alltagsarchitektur.

Magali Reus: Tenant  

Kunsthalle Wien mit moderner Eingangshalle, hohen Backsteinwänden, großformatiger Kunstinstallation und Blick in die Ausstellungsräume

 

Hotel THE LEO GRAND: Ausgangspunkt für Kunst und Kultur in Wien

Nach einem Tag zwischen Museen, Ausstellungen und zeitgenössischer Kunst bietet Hotel THE LEO GRAND einen zentralen Ausgangspunkt im ersten Bezirk. Von hier aus liegen zahlreiche Kulturinstitutionen der Wiener Innenstadt gut erreichbar, darunter die ALBERTINA, während MuseumsQuartier, Leopold Museum, Kunsthalle Wien und Belvedere 21 bequem mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar sind. Wer für die neuen Ausstellungen in Wien im Winter 2026 in die Stadt kommt, kann Kunst und Kultur so gut mit einem Aufenthalt im historischen Zentrum verbinden. Hotel THE LEO GRAND verbindet dabei die Geschichte des Hauses mit zeitgenössischem Design und bietet einen passenden Ausgangspunkt für ein Kulturwochenende in Wien.

 

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